Sicherung der Lieferfähigkeit und Produktionsstabilität eines internationalen Automobilzulieferers in einer Krisensituation – durch professionelles Eskalationsmanagement, Engpass-steuerung, Logistik-Optimierung sowie den Aufbau zukunftsfähiger Strukturen und Logistikstandorte

in der Rolle als Interim Manager / Leiter SCM

Aufgabe:

Sicherung der Lieferfähigkeit und Produktionsstabilität eines internationalen Automobilzulieferers in einer Krisensituation – durch professionelles Eskalationsmanagement, Engpasssteuerung, Logistik-Optimierung sowie den Aufbau zukunftsfähiger Strukturen und Logistikstandorte.

Maßnahmen:

  1. Führung & Gesamtverantwortung
  • Personalverantwortung für 120 Mitarbeitende
  • Steuerung aller operativen und strategischen Aktivitäten in Logistik, Planung und Materialversorgung
  1. Krisen- und Eskalationsmanagement
  • Eskalationssteuerung mit OEMs: BMW, Mercedes, VW, Bentley
  • Up- und Downstream-Kommunikation zur täglichen Problemlösung
  • Engpassmanagement aufgrund Rohstoffengpässen / Force-Majeure-Situationen
  • Einführung eines „Teilejäger“-Teams (Expediting kritischer Teile)
  • Sicherstellung der Produktionsversorgung trotz mehrfacher Lieferengpässe
  1. Bestands-, Transport- & Rückstandsmanagement
  • Rückstandsabbau im Ersatzteilgeschäft
  • Reduzierung von Sonderfahrten und Logistikbelastungen
  • Einführung eines Obsolete-Parts-Managements
  • Reduzierung von Altbeständen
  1. Qualität & Auditfähigkeit
  • Durchführung eines Prozessaudits für BMW
  • Verbesserung der Lieferantenbewertung (von C-Lieferant auf höheres Level)
  • Abarbeiten der Haupt- und Nebenabweichungen zur IATF 16949-Zertifizierung
  1. Aufbau & Neustrukturierung der Logistik
  • Projektleitung Neubau von zwei Logistikhallen:
  • Konzeption und Planung
  • Entwicklung eines zukunftsfähigen Logistikkonzepts
  • Einführung und Standardisierung aller Logistikprozesse
  • Layout-optimierter Materialfluss
  • Insourcing und Aufbau des Versandbereichs
  • Einführung von „Scan by Picture“ & Videoüberwachung der Verladungen
  • Pragmatische Mitarbeiteranpassung
  • Abbau externer Außenlager
  1. Produktionsverlagerung nach Rumänien
  • Planung der Bemusterungen in Abstimmung mit QS
  • Planung von Vorläufen (Halbfabrikate)
  • Planung des Leergutbedarfs
  • Planung der Werkzeug- und Maschinenverlagerung
  1. Materialfluss & Disposition
  • Restrukturierung des Leergutmanagements
  • Einführung SAP-geführter Umlaufverpackungen
  • Implementierung von Umlaufverpackungen mit europäischen Werken
  • Umstrukturierung der Rohteildisposition: Wechsel von Verbrauchs- auf Plangesteuert
  1. Produktions- & Shopfloor-Management
  • Aufbau einer stabilen Produktionsplanung
  • Soll-Ist-Monitoring der Produktion
  • Täglicher Shopfloor-Prozess: Maßnahmenverfolgung, Abweichungsanalyse, Eskalation

Ergebnisse:

  • Lieferfähigkeit in einer massiven Krisensituation stabilisiert
  • Engpässe deutlich reduziert, durch Teilejäger-System & Expediting kontrollierbar gemacht
  • Logistikbelastungen und Sonderfahrten spürbar reduziert
  • Qualitätskennzahlen verbessert – insbesondere durch erfolgreiches BMW-Prozessaudit
  • Auditfähigkeit gemäß IATF 16949 wiederhergestellt
  • Zwei neue Logistikhallen mit modernem Materialflusskonzept aufgebaut
  • Externe Außenlager weitgehend abgebaut → erhebliche Kosteneffekte
  • Altbestände konsequent reduziert / Obsolete-Parts-Management etabliert
  • Produktionsverlagerung nach Rumänien strukturiert vorbereitet und umgesetzt
  • Rohteildisposition professionalisiert durch Umstellung auf plangesteuert
  • Shopfloor-Steuerung und Produktionsplanung stabilisiert – Soll-/Ist-Transparenz deutlich erhöht

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